Allgemein

Gesundheitsmanagement ein Erfolgsfaktor in Unternehmen

Wie weit ist mein Arbeitgeber mit verantwortlich, dass ich ein Leben lang möglichst gesund und zufrieden bin? Welche Angebote soll ich in meinem Betrieb für ein aktives Gesundheitsmanagement, das auch dem Unternehmen nützt, einbauen?


Beide Fragen – von unterschiedlicher Seite gestellt – meinen dasselbe: Es geht um Arbeitszufriedenheit, Ausgeglichenheit, Motivation und mentale Gesundheit. Also um Themen für die Lebensberater/innen je nach ihrer Spezialisierung die passenden Ansprechpartner sind. Und es geht um Angebote, die es Unternehmen ermöglichen, Gesundheitsschutz sinnvoll und wirksam in den Alltag einzubauen. Dabei gilt es auch die Selbstverantwortung des Einzelnen für seine Gesundheit einzufordern.


Unternehmenskultur aufbauen

Die Antwort auf die Frage, wie ein Unternehmen aktiv die Gesundheit der Mitarbeiter/innen und damit deren Verfügbarkeit und Motivation sinnvoll sowie nachhaltig unterstützen kann, liegt nicht in einfachen Maßnahmen wie z.B. das Aufstellen eines Fußballtischs oder Homeoffice anzubieten. Die Antwort liegt in der Gestaltung einer zukunftsfähigen Unternehmenskultur. Dazu braucht es die Klarheit aller Betroffenen – nicht nur von der Geschäftsführung – was sich ändern soll. Die daraus entwickelten Ziele samt Zeitplan und konkreten Maßnahmen werden von einzelnen Teams Schritt für Schritt umgesetzt und auf Tauglichkeit im betrieblichen Alltag hin überprüft. Die Vorteile liegen auf der Hand. Die Organisation wird als von Menschen getragenes komplexes System angeschaut. Prozesse entstehen und wachsen dort, wo sie hingehören. Damit werden gesetzte Maßnahmen angenommen und gelebt, wenn dies nötig wird, auch angepasst und weiter entwickelt.
Derart ernsthafte und wirksame Veränderungen stellen hohen Ansprüchen an die Qualität der mitwirkenden Personen, aber auch an eine professionelle Unterstützung. Bei Lebensberater/innen mit entsprechender Spezialisierung auf Unternehmen ergänzen sich hier das Wissen über betriebliche Prozesse mit der Erfahrung im Umgang mit Menschen und Teams. Gerade auch weil ab Herbst 2016 durch das Inkrafttreten der ISO 45001 steigende Standards für Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz gefordert sind, bietet es sich an, über ein gesamtheitliches Gesundheitskonzept im Unternehmen nachzudenken. Nicht zuletzt steigt dadurch die Attraktivität als Arbeitgeber/in um genau die Faktoren, die aktuell von jungen Fachkräften und Arbeiter/innen immer mehr gefordert und vorausgesetzt werden.

Dieser Text wurde am 19.5.2016 in den fünf Vorarlberger Regionalzeitungen veröffentlich

 

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